seit August 1989 - Sammlung von Unterstützerunterschriften für das "Neue Forum"

2. November 1989 - erste freie Bürgerversammlung im und vor dem Goldenen Löwen in Wilsdruff, im Ergebnis Bildung von Arbeitsgruppen zu verschiedensten Themen
danach wöchentliche Treffen bis Januar 1990 mit konkreten Vorstellungen zur Stadtentwicklung

Februar 1990 - Vorbereitung auf die ersten freien Wahlen in der DDR, Aufstellung der Kandidatenliste, eines Bürgermeisterkandidatens und Formulierung von kommunalen Zielen

Wahlzettel_1990

Wahlzettel_1990

18. März 1990 - Die Kommunalwahlen zeigen die CDU als Wahlgewinner, die Bürgerinitiative in Wilsdruff wird nur zweitstärkste Kraft. Die eher unvorbereitete CDU fordert den Bürgermeisterkandidaten der BI auf, das Amt anzutreten.

1991 - Durch die von der BI initiierte Partnerschaft mit der Stadt Singen ergeben sich mehrere gegenseitige Besuche von Stadträten, Bürgern und Jugendlichen.

1993 - Ein junger Mann aus dem Westen wird einstimmig zum Bürgermeister der Stadt Wilsdruff gewählt - Herr Steinbach.

1994 - Der Name wird in "Bürgerinitiative Wilsdruff" geändert.

Die CDU kann bei den Kommunalwahlen ihre Position als stärkste Fraktion weiterhin behaupten. Allerdings erklärte die Gemeindeschwester, die als Stadtangestellte die meisten Stimmen bekommen hatte, noch am Wahlabend zugunsten eines Nachrückers auf den Platz im Stadtrat zu verzichten. Obwohl rechtlich zulässig, wurde der Vorwurf der bewussten Wählertäuschung laut.

Bürgerinitiative im Wilsdruffer Tageblatt 1994

1999 - Dem Vorschlag von M. Schlönvogt aus der BI, auf dem neugestalteten Markt anstelle eines Brunnens eine Wildschweingruppe mit Bezug auf die "Wilde Sau" aufzustellen, wird zugestimmt.

flyer_kesselsdorf_1999

2004 - Am 1. April werden die 21 Kandidaten für die Stadtratswahl in verschiedenen offenen und geheimen Wahlen bestimmt. In Abstimmung mit den anderen Gruppierungen aus den Ortsteilen wird der Name "Freie Wähler" verwendet.
Die Liste muss nun zum 4. Mal seit 1990 Unterstützungsunterschriften erbitten (!) und wird auf dem Wahlschein an letzter Stelle platziert.

Zur Wahl am 13. Juni 2005 erringen die Freien Wähler erstaunliche Mehrheiten von über 40 % in Kaufbach, Limbach/Birkenhain, Blankenstein und Oberhermsdorf/Kleinopitz, ziehen aber leider nur mit 5 Personen in den neuen Stadtrat ein. Die CDU verliert zum ersten Mal seit 1990 Stimmen, die der PDS (nun 3 Sitze) und der FDP (1 Sitz) zugute kommen.

Artikel Funkturm Morgenpost

2014 - ein Angriff auf den Politikstil der freien Wähler. Im Vorfeld der Kommunalwahl mit einer nicht unerheblichen Brisanz...

140313-sz-wloch

Juni 2014 - Eine Reaktion auf die Blockade des Wilsdruffer Gymnasiums durch den Meißner Landrat Steinbach:

Leserbrief zum Wilsdruffer Gymnasium